Galenik · Tropfendosierung · 4 Min. Lesezeit

Präzision im Tropfen: Wie flüssige Nahrungsergänzungsmittel deklariert werden

Flüssige Präparate stellen besondere Anforderungen an das Etikett. Da der Anwender keine vorgefertigte Kapsel schluckt, sondern Tropfen zählt, muss die Deklaration absolut verlässlich angeben, wie viel Wirkstoff in einem einzelnen Tropfen steckt. QUELLGRUND erklärt die Qualitätskriterien für Tropfenetiketten.

1. Kalibrierte Pipetten und Tropfengröße

Das Volumen eines Tropfens hängt von der Viskosität des Trägeröls und der Geometrie der Pipettenspitze ab. Hochwertige Präparate nutzen kalibrierte Glastropfer, bei denen 1 Tropfen exakt ca. 0,03 ml entspricht. Nur so ist eine verlässliche Dosierung gewährleistet.

2. Transparente Tropfenangabe pro Flasche

Auf dem Etikett sollte neben dem Gesamtvolumen (z. B. 50 ml) stets die ungefähre Gesamtzahl der Tropfen vermerkt sein (z. B. 'ca. 1700 Tropfen'). Dies ermöglicht eine transparente Berechnung der Reichweite.

3. Zutatenliste bei flüssigen Ölen

In einer vorbildlichen Ölrezeptur finden sich exakt zwei Zutaten: das Trägeröl (wie pflanzliches MCT-Öl) und der Wirkstoff (wie Cholecalciferol). Emulgatoren, Alkohol oder Konservierer gehören nicht hinein.

QUELLGRUND Tropfen-Formel:

Achten Sie auf kalibrierte Angaben 'pro 1 Tropfen' und eine ultra-reine Zutatenliste aus reinem MCT-Öl und Wirkstoff ohne jegliche Zusätze.

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